{"id":1394,"date":"2022-06-16T17:17:54","date_gmt":"2022-06-16T15:17:54","guid":{"rendered":"https:\/\/nfg-sendenhorst.de\/?p=1394"},"modified":"2022-06-19T09:21:10","modified_gmt":"2022-06-19T07:21:10","slug":"artenvielfalt-pflanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nfg-sendenhorst.de\/?p=1394","title":{"rendered":"&#8222;Artenvielfalt pflanzen!&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8222;Wir alle k\u00f6nnen inzwischen den Artenschwund nicht mehr leugnen. Pro Tag verschwinden etwa 150 Arten unwiederbringlich und Wissenschaftler bef\u00fcrchten, dass die Auswirkungen dieses Massenexodus schwerwiegendere Folgen haben wird f\u00fcr uns Menschen als die Klimakatastrophe. Zeit also, um uns unserer Verantwortung bewusst zu werden. Zum Gl\u00fcck ist es gar nicht schwer, auf seinem Grund und Boden Grundlagen zu schaffen, den Schwund aufzuhalten. Denn man kann mit richtiger Pflanzung und der Schaffung von kleinen Lebensraummodulen die Grundlagen f\u00fcr mehr Diversit\u00e4t schaffen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In der &#8222;Naturzeit&#8220;, das Naturschutzmagazin des NABU im M\u00fcnsterland, gibt es in den Ausgaben Nr. 36 und 37 eine Anleitung &#8222;Artenvielfalt pflanzen!&#8220;, aus der diese einleitenden S\u00e4tze stammen (Autorin Cristine Bendix). In ihnen sind eine Reihe von Tipps und Hinweisen zu finden, die Artenvielfalt am eigenen Haus zu erhalten und zu mehren, zum Beispiel unter Punkt 14 f\u00fcr eine Blumenwiese:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Daf\u00fcr m\u00fcssen Sie die obere Mutterbodenschicht abtragen, tief wurzelnde \u201eUnkr\u00e4uter\u201c, die sie nicht in der Wiese haben m\u00f6chten, ausgraben, dann sanden Sie den Bereich ab und s\u00e4en heimisches Saatgut von einem guten Samenh\u00e4ndler aus. Nach sp\u00e4testens zwei Jahren haben Sie eine herrliche bunte, artenreicher werdende Blumenwiese, die Sie zweimal im Jahr m\u00e4hen und das Mahdgut abtragen m\u00fcssen. Sie werden Ihr buntes Wunder erleben!!! Und kaufen Sie sich schon mal ein Bestimmungsbuch f\u00fcr Schmetterlinge, Sie brauchen es bald!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"472\" src=\"https:\/\/nfg-sendenhorst.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Vorgarten_Wildblumen3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1395\" srcset=\"https:\/\/nfg-sendenhorst.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Vorgarten_Wildblumen3.jpg 700w, https:\/\/nfg-sendenhorst.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Vorgarten_Wildblumen3-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Ein aktuelles Beispiel aus Sendenhorst: Blumenwiese mit heimischem Saatgut als Teil des Vorgartens<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In dem Beispiel aus Sendenhorst wurde so wie beschrieben verfahren: Die vorhandene Grasnabe inkl. derWurzeln wurde  beizeiten entfernt, der Boden mit Sand abgemagert und ordentlich umgegraben, so dass Anfang Oktober 2021 das Saatgut ausgebracht werden konnte. Dadurch konnten die Pflanzen bereits keimen und hatten somit einen besseren Start im Fr\u00fchjahr, wie das Foto (Stand Mitte Juni 2022) oben verdeutlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Saatgut ist im Rahmen der <strong>Aktion \u201e8Plus summt auf\u201c im Kreis Warendorf<\/strong> zur Verf\u00fcgung gestellt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich f\u00fcr die Anlage einer Blumenwiese interessiert, sei ein Besuch der entsprechenden <a href=\"http:\/\/www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de\/aktionen\/8plus-summt-auf-im-kreis-warendorf.html\">Internetseite<\/a> empfohlen. Hier finden Sie weitere Informationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Berit Philipp (Tel. 02501 \u2013 9719433, b.philipp@nabu-station.de).<\/p>\n\n\n\n<p>Das von den NABU-Gruppen des M\u00fcnsterlandes gemeinsam herausgegebene Naturschutzmagazin finden Sie <a href=\"http:\/\/www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de\/nabu-regionalstelle\/naturzeit\/\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wir alle k\u00f6nnen inzwischen den Artenschwund nicht mehr leugnen. Pro Tag verschwinden etwa 150 Arten unwiederbringlich und Wissenschaftler bef\u00fcrchten, dass die Auswirkungen dieses Massenexodus schwerwiegendere Folgen haben wird f\u00fcr uns Menschen als die Klimakatastrophe. Zeit also, um uns unserer Verantwortung bewusst zu werden. 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