{"id":898,"date":"2021-03-20T01:16:36","date_gmt":"2021-03-19T23:16:36","guid":{"rendered":"https:\/\/nfg-sendenhorst.de\/?p=898"},"modified":"2021-03-23T12:26:31","modified_gmt":"2021-03-23T10:26:31","slug":"vogel-des-jahres-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nfg-sendenhorst.de\/?p=898","title":{"rendered":"Vogel des Jahres 2021"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Rotkehlchen hat es geschafft. Erstmals haben nicht Experten den Vogel des Jahres bestimmt, sondern die Bev\u00f6lkerung. In einer zweistufigen Wahl, an der sich rund 455.000 Menschen beteiligten, setzte sich der kleine zierliche Vogel gegen die neun Mitbewerber durch und verwies die Rauchschwalbe und den Kiebitz dabei auf die weiteren Pl\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Wahl wurde von Naturschutzbund Deutschland (NABU) organisiert. \u201eWir freuen uns \u00fcber die \u00fcberw\u00e4ltigende Wahlbeteiligung, da das Interesse an der heimischen Vogelwelt so gro\u00df ist, stellen wir auch in Zukunft den Vogel des Jahres \u00f6ffentlich zur Wahl.\u201c, sagte deren Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Leif Miller. Auch zuk\u00fcnftig soll die \u00d6ffentlichkeit den Vogel des Jahres w\u00e4hlen. Allerdings wird das Verfahren modifiziert: Ein Fachgremium des NABU wird f\u00fcnf Kandidaten bestimmen, aus denen der Vogel des Jahres \u00f6ffentlich gew\u00e4hlt wird. Die erste Wahl nach diesem neuen Modus wird bereits in diesem Jahr von Oktober bis Mitte November stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr zur Wahl auf den Seiten  des<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.nabu.de\/news\/2021\/03\/29654.html\" target=\"_blank\"> NABU<\/a>. In der Wikipedia gibt es einen ausf\u00fchrlichen Artikel zum <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotkehlchen\" target=\"_blank\">Rotkehlchen<\/a>. Und auf den Seiten von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/ebird.org\/species\/eurrob1\" target=\"_blank\">eBird<\/a> sind weitere Informationen, Bilder und Gesangsproben zu <em>Erithacus rubecula<\/em> zu finden. <\/p>\n\n\n\n<p>Bernard Altum beschrieb das Rotkehlchen so: &#8222;Augen gross; Schnabel k\u00fcrzer, st\u00e4rker, als bei den Nachtigallen; Tarsen weniger hoch, schw\u00e4chlich; zweite Handschwinge gleich der achten, die dritte k\u00fcrzer als die sechste; Schwanz mittellang, leicht ausgeschnitten. An den Holzwuchs gebunden, leben die Rothkehlchen in nicht zu dichtem Unterholze, an Waldr\u00e4ndern, im Stangenholze an feuchten Gegenden; n\u00e4hren sich vom Gew\u00fcrm des Bodens, den sie fleissig darnach absuchen; nisten auf dem Boden, und sind in k\u00e4lteren Gegenden Zugv\u00f6gel. Es giebt nur wenige Arten; ausser unserem einheimischen allbekannten V\u00f6gelchen bewohnt noch eine Spezies Centralasien und zwei Japan.&#8220; (aus: V\u00f6gel. Berlin 1873, S. 214)<\/p>\n\n\n\n<p>Die ausf\u00fchrliche Beschreibung des &#8222;gemeinen Rothkehlchens&#8220; k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/nfg-sendenhorst.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Rotkehlchen_Altum_1873.pdf\">hier<\/a> als PDF herunterladen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Johann Bernard Theodor Altum<\/strong> (* 31. Dezember 1824 in M\u00fcnster; \u2020 1. Februar 1900 in Eberswalde) war ein deutscher r\u00f6misch-katholischer Priester, Zoologe und Forstwissenschaftler. Er war ein bedeutender Ornithologe. Als erster brachte er eine Theorie zur Revierbildung bei V\u00f6geln vor, worin er auch die Funktion des Vogelgesangs einschloss. (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernard_Altum\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rotkehlchen hat es geschafft. Erstmals haben nicht Experten den Vogel des Jahres bestimmt, sondern die Bev\u00f6lkerung. 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