Standort für neue Liegen bestimmt

Mitglieder des Vorstandes haben zusammen mit dem Pächter Werner Wenning-Schulze Horstrup am 25. September 2020 den genauen Standort der Familienliegen am Hof Schmetkamp bestimmt. Wegen der längeren Lieferzeit können sie erst jetzt im Oktober aufgestellt werden. Das Projekt wird gefördert durch Mittel aus 8+Vital NRW.

Des Weiteren hat Frau Brandenfels (BUND) den Vorstand beraten, die Insektenburg zu optimieren. Sie ist seinerzeit auf ihre Anregung hin angelegt worden. Diesen Winter kann dann eine neue Generation von Wildbienen heranwachsen.

Förderantrag bewilligt

Eine erfreuliche Nachricht erreichte die NFG zur letzten Vorstandssitzung: Der im Mai 2020 gestellte Förderantrag für das Projekt „Nicht Eilen, sondern Verweilen – Naturbeobachtungen auf Hof Schmetkamp“ ist nun bewilligt worden. Die Mittel stammen aus der Regionalbudget-Förderung bei der LAG „8Plus VITAL.NRW im Kreis Warendorf e.V.“. Sendenhorst gehört mit sieben weiteren Gemeinden des Kreises zu dieser LAG.

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Apfelfest abgesagt

Das Apfelfest der Naturfördergesellschaft Sendenhorst e.V. (NFG), das in jedem Jahr am letzten Wochenende im September auf dem ehemaligen Hof Schmetkamp stattfindet, muss leider wegen Corona abgesagt werden. Nach der Corona -Schutzverordnung des Landes NRW (Stand 12.08.2020) dürfen bis Ende Oktober keine größeren öffentlichen Feste stattfinden.

Der NFG-Vorstand bedauert dies sehr. Es gibt aber bereits viele gute Ideen für das Apfelfest im nächsten Jahr. Der NFG-Vorstand freut sich jetzt schon darauf, dann mit den vielen Mitwirkenden und Besuchern ein besonderes Fest zu feiern.

Weitere Punkte der Sitzung waren der Fragebogen zum Umbau der Scheune, der demnächst an Vereine und Schulen verschickt werden soll, der Antrag der NFG zum Pflegekonzept „Wegraine“ sowie eine Änderung der Satzung. Des Weiteren wurde beschlossen, dass auf dem Grünland der Erweiterungsfläche Hof Schmetkamp zukünftig Schafe weiden sollen.

Zum Förderantrag „Nicht Eilen, sondern Verweilen“ siehe besonderen Beitrag.

Durchwachsene Silphie blüht auch in Sendenhorst

Vielleicht mutet die Überschrift etwas seltsam an, aber im Hinblick auf die deutschlandweite Gesamtanbaufläche, die die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe für das Jahr 2019 mit 3.000 ha schätzt, ist es doch erstaunlich, das in der Sendenhorster Bauerschaft Elmenhorst auf einem Acker mit 8,7 ha Fäche diese noch seltene Feldfrucht angebaut wird (in Everswinkel gibt es ebenfalls ein 3,4 ha großes Feld; ob es im Kreis Warendorf weitere gibt, ist uns nicht bekannt). Zum Vergleich: energetisch genutzter Mais wird bundesweit auf rd. 1 Mio. ha angebaut. Damit ist auch bereits ein Hinweis auf die Verwendung der Durchwachsenen Silphie gegeben: sie dient als Substrat für Biogasanlagen und als Alternative zum Mais.

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